Projekt 6

Kraterstruktur und -exkavation: Die Effekte von Wasser, Porosität, und Targetlagigkeit

Projektleitung:

Thomas Kenkmann, Universität Freiburg (ALU)
Alex Deutsch, Institut für Planetologie, Westfälische Wilhelms-Universität Münster (WWU)
Klaus Thoma, Ernst-Mach Institut für Kurzzeitdynamik Freiburg, Fraunhofer-Institut (EMI)

Im Projekt beschäftigt:

Frank Sommer (Doktorand, ALU)
Markus Arnold (stud. Hilfskraft, ALU)
Michael Rudolf (stud. Hilfskraft, ALU)

Zusammenfassung

Die Oberfläche der Erde und anderer Planeten wird zu einem erheblichen Teil von sedimentären Gesteinen bedeckt (auch Regolith-Brekzien zählen hierzu), die damit eine sehr wichtige Target-Lithologie für Einschlagsereignisse darstellen. Diese Gesteine sind häufig porös, besitzen eine Lagenbau, und enthalten gegebenenfalls Porenwasser. Diese Eigenschaften steuern Magnitude und Dämpfung von Stoßwellen und beeinflussen damit den Kraterbildungsprozeß. Mit diesem Projekt wird beabsichtigt, die Effekte dieser Parameter experimentell für verschiedenen Sedimentgesteine zu quantifizieren. Wir werden (I) die Dynamik des Kraterwachstums und des Auswurfs aufzeichnen und analysieren und (II) die Kratermorphometrie und -effizienz als Funktion der Porosität, des Porenwassers und des Lagenbaus untersuchen. (III) Darüberhinaus werden wir die stoßwellenmetamorphe Beanspruchung der Ejekta untersuchen und Scherzonen des Krateruntergrundes kartieren. Die gewonnenen Daten ergeben eine phenomenologische Quantifizering der Parameter Porosität, Porenwasser, und Lagenbau auf die Kraterbildung. Die Ergebnisse liefern eine Referenz, gegen welche die numerischen Simulationen abgeglichen werden müssen (Projekt 5). Unsere Ergebnisse werden auf Festigkeits-dominierte natürliche Impaktkrater skaliert übertragen.

Ergebnisse

Die Ergebnisse finden Sie hier.