Projekt 7

Niedrigdruck-Stoßwellenmetamorphose von Quarz in porösen und nassen sedimentären Gesteinen
im Rahmen der DFG Forschergruppe

Projektleitung:

Wolf Uwe Reimold, Ralf Thomas Schmitt
Museum für Naturkunde Berlin (MFN), Humboldt-Universität Berlin (HUB)

Im Projekt beschäftigt:

Astrid Kowitz (Doktorandin, MfN)

Zusammenfassung

Innerhalb des “Multidisciplinary Experimental and Modelling Impact research Network” (MEMIN) bearbeitet dieses Projekt die niedriggradige Stoßwellenmetamorphose in porösen und wasserhaltigen Sedimenten. Die Ziele dieses Projekts sind (i) die Untersuchung des Einflusses von Porosität und Wassersättigung auf die Ausbildung von Stoßwelleneffekten und die progressive Stoßwellenmetamorphose, und (ii) die Druckkalibrierung dieser Stoßwelleneffekte in Mineralen, besonders im Niedrigdruckbereich von ≤10-15 GPa. Dazu sind  Stoßwellenrückgewinnungsexperimente notwendig. Diese Studie verwendet das Mineral Quarz, der eines der häufigsten Minerale in der Oberen Kruste der Erde und bislang das wichtigste Mineral zur Stoßwellendruck-Barometrie ist. Die Ergebnisse dieser Studie ermöglichen die Entwicklung eines Systems zur Stoßwellendruck-Kalibrierung und –Klassifikation, welches erstmalig die Einflüsse von Porosität und Wassersättigung des Targetmaterials berücksichtigt. Die Anwendung dieses Systems der Druckkalibrierung und Klassifikation wird an den Kraterexperimenten des MEMIN-Projektes getestet. In der zweiten Antragsphase wird das System der Stoßwellendruck-Kalibrierung und –Klassifikation auf Gesteine von ausgewählten natürlichen, bereits etablierten Impaktkratern und fragliche Impaktstrukturen angewendet.

Ergebnisse

Die Ergebnisse finden Sie hier.